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Veroeff  
25.11.2004
Identifikation und Minimierung von Bilanzrisiken
Auslagerung von Pensionsverpflichtungen
die bilanzielle Auslagerung von Pensionsverpflichtungen aus Direktzusagen ist seit einiger Zeit ein vielbeachtetes und stark diskutiertes Thema.
Hohe Pensionsrückstellungen können Unternehmen schwer zusetzen. Rating-Agenturen und Banken sehen die betriebliche Altersversorgung in Form unmittelbarer Pensionszusagen äußerst kritisch.
Keine Frage: Der bedeutendste Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung ist ins Gerede gekommen. Zwei Drittel der Versorgungsansprüche sind hierzulande über Pensionsrückstellungen gedeckt. Einst als bilanzielle Wertschöpfung gefeiert, werden sie heute vielfach verteufelt. Deshalb fragen sich viele Unternehmen, wie sie ihre Bilanzkennzahlen durch eine betriebswirtschaftliche Umstrukturierung ihrer betrieblichen Altersversorgung verbessern können. Gesucht werden Lösungen zur Bilanzverkürzung.

Hilfe verspricht eine Auslagerung der Verpflichtung - eine faktische wirtschaftliche Enthaftung.
Die Beweggründe liegen auf der Hand:
Bei größeren Unternehmen können dies neben der Bilanzbereinigung und der Vorbereitung auf Basel II auch ein Börsengang oder die Aufnahme weiterer Gesellschafter sein. Aber auch die Ausfinanzierung der Versorgungsverpflichtungen, die Auslagerung des Kapitalmarkt- sowie Langlebigkeitsrisikos sind häufig anzutreffende Beweggründe; genauso wie die Auslagerung der Rentenverwaltung.
Bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer erleichtert die Auslagerung vielfach einen Verkauf bzw. eine Nachfolgeregelung oder die Aufnahme weiterer Gesellschafter. Darüber hinaus erreicht der Gesellschafter-Geschäftsführer mit der Übertragung eine Abkoppelung des Schicksals seiner Versorgung von dem der
- dann unter anderer Leitung geführten - GmbH.

In Kooperation mit der Alster Finanz Beratung für betriebliche Altersversorgung GmbH stellen wir Ihnen die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten der Auslagerung von Pensionsverpflichtungen vor. Herr Gundolf Kuhl, Projektleiter der Alster Finanz GmbH, wird referieren.

Wir laden unsere Mitglieder ein,

am Donnerstag, 25. November 2004, 14.00 Uhr
Sitzungssaal Obergeschoss der
Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e.V.,
Harthweg 15, 66119 Saarbrücken


an unserer Veranstaltung teilzunehmen.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular entnehmen Sie bitte unserem Rundschreiben. Bei Bedarf erhalten Sie dieses gerne erneut kontakt@mesaar.de oder rufen Sie uns einfach an (Tel. 0681 / 9 54 34-0).

 
     
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