Archiv
Presse  
Termin  
Rundschreiben  
Veroeff  
01.12.2008 Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V.
Initiative Freiheit und Verantwortung
Engagement von Unternehmen fördern und verstärken
Das gesellschaftliche Engagement der Unternehmen fördern – das ist das Ziel der Initiative Freiheit und Verantwortung. Getragen wird sie von den Spitzenverbänden BDA, BDI, DIHK und ZDH sowie der WirtschaftsWoche. Schirmherr ist Bundespräsident Horst Köhler.

Die Initiative vergibt seit 2001 jährlich den Preis „Freiheit und Verantwortung“. Am 1. Dezember 2008 ist es wieder soweit.

Unter dem Motto „Beruf und Familie – Die Wirtschaft übernimmt Verantwortung“ findet

am 1. Dezember 2008
im Meistersaal des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH)


das Symposium mit anschließender Preisverleihung in Berlin statt.


Dabei werden unter anderem ZDH-Präsident Otto Kentzler, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Dr. Wolfgang Huber sowie Dr. Silvana Koch-Mehrin, Mitglied des Europäischen Parlaments, das Wort ergreifen. Eine Gesprächsrunde zu dem Thema „Familienbewusste Unternehmensführung und Erwartungen an die Politik“ sowie musikalische Darbietungen runden die feierliche Preisverleihung ab.

In der öffentlichen Diskussion haben gesellschaftliches Engagement und soziale Verantwortung von Unternehmen in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Beweggründe sind je nach Perspektive unterschiedlich: Unternehmen sehen sich im Medienzeitalter zunehmend in der Pflicht, öffentliche Erwartungen an ihre bürgerschaftliche Mitverantwortung zu erfüllen, erkennen aber auch die ökonomischen Chancen eines solchen Einsatzes. Politiker und gesellschaftliche Gruppen suchen in Zeiten knapper Kassen die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. Gesellschaftliches Engagement der Wirtschaft hat in Deutschland eine lange Tradition. Diese reicht bis in die Zeit der Fugger zurück, und auch das heutige Duale Ausbildungssystem wäre ohne den ehrenamtlichen Einsatz von meist mittelständischen Unternehmern undenkbar. Die seit dem Jahr 2000 zunehmende Diskussion um das gesellschaftliche und soziale Engagement von Unternehmen findet seinen Ausdruck im Begriff „Corporate Social Responsibilty“. Der Begriff steht auch für ein zielgerichtetes, auf gegenseitigen Nutzen orientiertes Engagement, das sich in die unternehmerische Gesamtstrategie fügt. Die Initiative Freiheit und Verantwortung hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Bewusstsein zu schärfen, und versucht eine Brücke zu schlagen zwischen Unternehmen und gesellschaftlichen Gruppen. Es geht um eine Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne Ludwig Erhards, um die Übernahme von Verantwortung in einer freiheitlichen Ordnung.
 
     
    Zurück zur vorherigen Seite