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Veroeff  
16.03.2010
Nachträge bei Werkverträgen und Lieferungsverträgen
Viele Aufträge werden anders abgerechnet als beauftragt:

Änderungswünsche des Auftraggebers, Auflagen der Behörden oder der Prüfingenieure, lückenhafte Leistungsverzeichnisse, Unvorhergesehenes im Bestand, Störungen im Projektablauf usw. führen zu geänderten oder zusätzlichen Leistungen und Kosten. Je nach Vertragstyp, vertraglichen Regelungen, Gesetz und Rechtsprechung können sich für die Projektbeteiligten dramatische Folgen ergeben.
Hinzu kommen Vorbehalte und Misstrauen: Der Auftraggeber hat schon immer geahnt, dass der Auftragnehmer versuchen wird, seinen Dumping-Preis über Nachträge aufzubessern! Der Auftragnehmer unterstellt das alte Schema: zum gleichen Preis den VW-Käfer bestellen und Mercedes S-Klasse fahren wollen. Der Konflikt ist vorprogrammiert.
Unser Seminar gibt Hinweise auf die Möglichkeiten präventiver Vertragsgestaltung, damit Streitigkeiten über das „Was“, „Wie“, „Wann“ und „Wieviel“ möglichst vermieden werden. Es zeigt auf, aus welchen Anspruchsgrundlagen sich Nachträge ergeben, diskutiert typische Probleme im Zusammenhang mit Leistungsverzeichnissen und weist Wege, wie Konflikte für beide Seiten glimpflich gelöst werden können. Die Diskussion anhand aktueller Fälle aus dem Kreis der Teilnehmer ist dabei erwünscht.

Seminarinhalte:
- Präventive Vertragsgestaltung
- Leistung und Vergütung (z.B. unklares Leistungsverzeichnis, Pauschalverträge, Nachträge aus typischen Vertragsklauseln)
- Nachträge bei Störungen in der Auftragsabwicklung (richtiges Verhalten bei Schlechtleistung, Spätleistung und Verletzung von Mitwirkungspflichten des Auftraggebers)
- Prüf- und Hinweispflichten (gestiegene Anforderungen an den Auftragnehmer)
- Alternative Möglichkeiten der Streitbeilegung


Referent:

Rechtsanwalt Dr. Peter Hammacher war zwanzig Jahre lang Leiter von Rechtsabteilungen national und international tätiger Unternehmensgruppen der Bau- und Investitionsgüterindustrie (Stahlbau, Anlagenbau, Brückenbau, Kraftwerksbau, Gebäudetechnik). Er ist jetzt vor allem in der Konfliktprävention als Anwalt, Mediator und Schiedsrichter tätig. Er führt seit vielen Jahren Seminare und innerbetriebliche Schulungen zum Vertragsrecht durch und versteht es, Praktikern den trockenen juristischen Stoff leicht verständlich darzustellen und sie in die Lage zu versetzen, das Gelernte sofort umzusetzen. Weitere Informationen zu Herrn Dr. Hammacher finden Sie unter www.drhammacher.de


Teilnehmer:
Das Seminar richtet sich an alle Führungskräfte und Projektleiter in Unternehmen, die für Auftragnehmer oder Auftraggeber die Ergebnisverantwortung tragen.

Ort, Zeit, Kosten:

Am 16. März 2010, von 09:00 bis ca. 17:00 Uhr in 66119 Saarbrücken, Harthweg 15, in den Räumen der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e.V.

In dem Seminarpreis von EUR 398,- zzgl. MWSt. sind Tagungsunterlagen, Getränke und ein Mittagessen enthalten. VSU-Mitglieder zahlen nur EUR 360,- zzgl. MWSt.


Anmeldung bitte bis 12. März 2010 direkt per E-Mail an ra@drhammacher.de oder per Fax: 032 12 11 44 539 an Dr. Hammacher. Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung. Storno ist leider nicht möglich, selbstverständlich aber die Entsendung eines Vertreters.
 
     
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