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20.08.2001
Theaterstück für Arbeitgeber und Personaldisponenten/innen am 20.8.2001
Das Thema: Die Beschäftigungschancen der Behinderten
Die Arbeitsämter machen Theater. Das ist vielleicht ungewohnt, dient aber einer guten Sache. „Der 999-Sassa“ stammt aus der Feder des renommierten Autors Herbert Rosendorfer und befaßt sich mit dem Arbeitsalltag von Behinderten. Das Stück unterstützt auch die bundesweite Aktion „50.000 neue Jobs für Schwerbehinderte“, die von Bundesregierung und Bundesanstalt für Arbeit betrieben und von den deutschen Arbeitgeberverbänden unterstützt wird.

Am Montag, den 20. August, führt die Tournee der Deutschen Kammerschauspiele nach Saarlouis.
Die Aufführung – Dauer etwa 45 Minuten – beginnt um 19.00 Uhr bei den FORD-Werken auf dem Röderberg, Zufahrt Tor 1. Die Besucher/innen werden dort vom Werkschutz weitergeleitet. Es folgt eine Podiumsdiskussion zur Arbeitsmarktsituation der Behinderten unter anderem mit Vertretern/innen der Wirtschaft, der Behindertenverbände/ -organisationen und der Arbeitsverwaltung.

Das Angebot richtet sich auch an die Schwerbehinderten-Vertrauensleute sowie an die Betriebsräte.

Über das Ziel „Beschäftigung für Schwerbehinderte“ besteht uneingeschränkter Konsens zwischen Bundesregierung, Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften und den Organisationen der Behinderten. Wie dieses gemeinsame gesellschaftspolitische Ziel aber am wirksamsten verfolgt werden kann, darüber sind im Gesetzgebungsverfahren zum neuen Schwerbehindertengesetz erneut völlig unterschiedliche ordnungspolitische Auffassungen sichtbar geworden. Nach unserer Auffassung brauchen Behinderte nicht eine Vielzahl von bürokratischen Sonderbehandlungen. Sie benötigen nur die Chance zeigen zu können, daß sie am richtigen Arbeitsplatz in der richtigen Weise eingesetzt voll leistungsfähige Mitarbeiter sind, die vielfach besonders motiviert und engagiert ihre Aufgabe angehen.

Wir kommen mit diesem Rundschreiben einer Bitte der Arbeitsverwaltung nach, von diesem etwas anderen Angebot Gebrauch zu machen und Ihre Teilnahme zu ermöglichen (Fax-Antwort anbei).

Für die Wirtschaft bleibt zu hoffen, daß mit einem Erfolg der Beschäftigungskampagne nicht nur die abgesenkte Beschäftigungspflichtquote dauerhaft gesichert werden kann, sondern auch eine neue Einsicht in der Politik befördert wird:

Nicht Zwang oder bürokratische Verpflichtungen sind die besten Instrumente für die Beschäftigung Schwerbehinderter, sondern menschliche Aufgeschlossenheit, konkrete praktische Bemühungen und die notwendige professionelle Unterstützung und Förderung der Betriebe bei dieser Aufgabe.

Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e.V. (VSU) unterstützt die Integration von Schwerbehinderten. Mit der im Mai ds. Js. gemeinsam mit dem Ministerium für Frauen, Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie dem Landesarbeitsamt durchgeführten Informationsveranstaltung und der Ihnen vor wenigen Tagen zugegangenen Broschüre

„Beschäftigung Schwerbehinderter -Eine Frage der Einstellung“

macht die VSU deutlich, daß auch die saarländischen Arbeitgeber bereit sind, alle Anstrengungen zu unternehmen, die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten in den nächsten zwei Jahren um 25 % zu verringern. Wir bitten dabei um Ihre Mithilfe.

Weitere Informationen lassen wir Ihnen auf Anfrage gerne zukommen.
 
     
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