| Porträt | |||||||||||
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Die Industrie ist nach wie vor eine der Hauptstützen der saarländischen Wirtschaft. Doch seit der Rückgliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland vor gut 50 Jahren hat sich an der Saar ein beachtlicher Strukturwandel vollzogen. Das Verarbeitende Gewerbe spielt heute die wichtigste Rolle und auch die Stahlindustrie ist nach der schweren Krise Mitte der 70er Jahre wieder gut aufgestellt. Die günstige Ausgangslage stimmt optimistisch, dass der vorzeitige Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau wirtschaftlich zu meistern sein wird. Die Zeiten der Umstrukturierung sind jedoch nicht abgeschlossen. Heute befinden wir uns im Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Längst sind im Dienstleistungs-Sektor mehr Menschen beschäftigt, als in der Industrie. Was aber erst bei näherem Hinsehen auffällt ist, dass die meisten dieser Arbeitsplätze stark von der Industrie abhängen. Viele Serviceberufe hängen unmittelbar mit Industrie-Produkten zusammen. Häufig werden Dienstleistungen auch erst durch die Auslagerung aus Industrie-Betrieben sichtbar und sind immer noch unmittelbar als Zuarbeiter für diese Unternehmen tätig. Seit 2004 wächst die saarländische Wirtschaft von Jahr zu Jahr, teilweise sogar deutlich stärker als die gesamtdeutsche Wirtschaft. Im Jahr 2007 lag das saarländische Bruttoinlandsprodukt bei 29,9 Mrd. Euro. Wie sich die Finanzmarktkrise auswirken wird, bleibt abzuwarten. Einen ebenfalls positiven Trend weist die Entwicklung auf dem saarländischen Arbeitsmarkt auf. Die bislang relativ feste Konjunkturentwicklung und die demografischen Einflüsse bewirkten, dass die Zahl der Arbeitslosen im Oktober 2008 gegenüber September 2001 auf rund 34.000 zurückging. Im bundesweiten Vergleich holte damit das Saarland auf, die Arbeitslosenquote an der Saar liegt bei 6,7 Prozent (Bund 7,2 Prozent).
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