Presse

 
Freitag. 12. Januar 2018

Mehr Schatten als Licht

Saarländische Arbeitgeber zu Ergebnissen der Sondierungsgespräche zwischen Unionsfraktionen und SPD

Nach Abschluss der Sondierungsgespräche begrüßt die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU), dass es voraussichtlich bald wieder eine handlungsfähige Bundesregierung in Berlin geben wird. Zugleich kritisiert sie deutlich, dass zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu wenig getan wurde.

„Die Einigung wird deutliche Belastungen für die Unternehmen gerade bei den Arbeitskosten mit sich bringen. Insbesondere die vermeintlich paritätische Neuaufteilung der Krankenversicherungsbeiträge zu Lasten der Arbeitgeber ist nicht fair und bringt eine Zusatzbelastung von rund 5 Milliarden Euro für die Wirtschaft mit sich“, so VSU-Hauptgeschäftsführer Joachim Malter.
„Schon jetzt tragen die Arbeitgeber deutlich mehr als die Hälfte der Krankheitskosten. Schließlich zahlen sie die Kosten für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, was im Jahr mit 50 Mrd. Euro zu Buche schlägt. Wenn wir von wirklicher Parität sprechen wollen, müssen wir die Rechnung neu aufmachen und diese Kosten mit reinrechnen“, zeigte Malter sich enttäuscht.

Auch die Ausdehnung der Mütterrente und die Absicherung des Rentenniveaus sind extrem teure Kompromisse. Besser wäre es gewesen, das Land für unsere Jugend und deren Zukunft fit zu machen. Die Investitionen in Infrastruktur und digitale Netze spielen eine zu geringe Rolle.

Rückfragen bitte an:
Joachim Malter
Hauptgeschäftsführer
Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e.V. (VSU)
Harthweg 15
66119 Saarbrücken
T 0681 9 54 34-22
E-Mail  maltermesaar.de